Welcher Talent-Typ bist du?

Sven, der Skater

Er liebt sein Board und nutzt jede freie Minute, um neue Moves zu testen.

Sei aktiv!-Tipp:
Sven, es gibt noch mehr begeisterte Sportler außer dir. Organisier doch einfach mal einen NAK-Sportler-Treff mit allen möglichen Disziplinen auf einem nahe gelegenen Parkplatz. Jeder Teilnehmer soll seine Lieblings-Sportart an dem Tag mindestens 5 Leuten beibringen. Beim nächsten Mal könnte man so ein Treffen mit anderen Jugendlichen evtl. noch größer aufziehen und in der Jugend-Info ankündigen.
Sarah, die Zuhörerin

Alle tauschen sich gern mit ihr aus, weil sie so einfühlsam ist und gut zuhören kann.

Sei aktiv!-Tipp:
Sarah, wenn du so gut zuhören kannst und sich dir die anderen öffnen. Mach mehr daraus. Suche dir Persönlichkeiten oder Amtsträger, die eine bestimmte Aufgabe in einem Projekt oder im Bezirk haben. Und interviewe sie offiziell. Das Gespräch kannst du mitschneiden oder aufschreiben und vielleicht im Gemeindebrief oder in eurer Jugend-Info veröffentlichen. Natürlich in Rücksprache mit den Interviewten. Daniela könnte dazu ganz gute Begleitfotos machen (s.u.)
Christian, der Chatter

Nach den Hausaufgaben gehts direkt an den Rechner, er kennt alle Nummern seiner ICQ-Kontakte auswendig.

Sei aktiv!-Tipp:
Chris, hast du eigentlich schonmal die Gruppen-Chat-Funktion bei ICQ gesehen? Lade 5 deiner ICQ-Freunde in deinen Chat ein, die NAK sind, und lege ein allgemeines Thema fest, über das ihr die nächste 1/2 Stunde redet. Anfangs kostet es zwar etwas Überwindung, aber das Ganze macht echt Laune. Wenn man das dann so einmal im Monat macht, kanns noch viel interessanter werden. Vor allem, wenn ihr beim nächsten Chat alle mal eure NAK-Kontakte einladet und später sogar mal ein real-live-Kennenlern-Grillen organisiert. Offiziell ankündigen könnte man so ein Treffen übrigens über die eigene Jugendhomepage oder die Jugend-Info eures Bezirkes. Suche nach Martin (s.u.).
Michael, der Schreiber und Denker

Michael liebt Bücher und Geschichten, schreibt Tagebuch und verschenkt zu Weihnachten eigene Gedichte.

Sei aktiv!-Tipp:
Michael, gut, dass du liest. Lesen bildet und gibt dir ein Gefühl, was man mit Worten alles zaubern kann. Bewahr dir diesen Schatz. Und mach weiterhin andere glücklich, indem du von deinem Schatz abgibst. Schreibe gleich nach der nächsten Jugendaktion mal einen kleinen Erlebnis-Bericht aus der ICH-Perspektive. Gemeindebrief und Jugend-Info sind die beste Adresse, um auch mal in kleinem Kreis zu testen, ob dir das Schreiben liegt. Beim nächsten Mal suchst du dir Martin (s.u.) und veröffentlichst den Bericht auch noch auf der Jugend-Homepage.
Daniela, die Knipserin

Sie hat das wahrscheinlich größte Fotoarchiv im ganzen Bezirk.

Sei aktiv!-Tipp:
Wenn der Gemeindebrief schon von deinen Fotos überquillt: Gib die 10 besten Schnappschüsse an deinen Bezirks-Internetbeauftragten weiter. Die freuen sich immer, wenn Sie gute Inhalte geliefert bekommen. Solltet ihr für eure Gemeinde oder Bezirksjugend keinen eigenen Internetauftritt haben, muss da schleunigst was passieren. Wäre doch schade um die ganzen Fotos? Galerien sind im Internet heißgeliebt! Suche den Martin in deinem Bezirk(s.u.).
Martin, der Webmaster

Martin hat eine eigene Homepage, auf der er Links, Neuigkeiten und Fotos von sich selbst und vor allem ein Gästebuch eingestellt hat.

Sei aktiv!-Tipp:
Martin, hier brauchen wir nicht viele Worte: Du bist der geborene Webmaster für die Jugendseite eures Bezirkes. Machs dir leicht und lass für die Inhalte mehrere Leute ran: Die Interviewerin Sarah, die Fotografin Daniela und den Schreiber Michael (s.o.). Du erledigst die technische Seite. Fertig ist eure Jugendhomepage.

Nichts dabei?

Vielleicht hast du dich in einem der obigen Beispiele wiedergefunden. Falls nicht, brauchst du nur mit einem kleinen Trick um die Ecke denken, um zu erfahren, was denn nun DEIN Talent ist und wie du dich einbringen könntest:

5-Stufen-Checkliste

1. Der Adler- oder Wikipedia*-Blick

ADLER: Betrachte die Dinge, die du gern machst, mal nicht aus deiner persönlichen Sicht. Schau während deiner Lieblings-Beschäftigung einfach mal von oben auf dich herab. Was machst du da eigentlich?

WIKIPEDIA*: Versuche einmal, wie in einem Wikipedia-Eintrag, deine Lieblingstätigtkeit zu beschreiben. Beantworte dir die Frage: Wie würde ich einem Fremden meine Tätigkeit erklären, von der er noch nie etwas gehört hat?

2. Der NAK-Vergleich

Wenn du herausgefunden hast was du da eigentlich so gerne magst und tust, suchst du eine ähnliche Tätigkeit, die du in einem Bereich der Kirche wiederfindest, z.B. Musik, Redaktion, Aktionen, Organisation,...

Viele Inspirationen kannst du dir auch auf den Jugendhomepages holen.

3. Das richtige Umfeld

Oft gibt es Meinungen, die einen beeinflussen und einschüchtern, das umzusetzen, was man gerne mag: "Das ist doch nichts für dich", "Sowas hat noch nie jemand aus unserer Familie gemacht" etc.. Das musst du jetzt einfach mal ausblenden.

Jetzt gilt es erst einmal, das richtige Umfeld zu finden, in dem du deinem Talent freien Lauf lassen kannst. Da hast du verschiedene Möglichkeiten:

- Still und heimlich suchen
- Freunde fragen
- Amtsträger fragen
- Im Internet recherchieren
- Gleichgesinnte suchen und fragen, z.B. in der NAK-Community nacworld
- Infos auch unter Unterstützung bekommen

Übrigens gibt es oft auf verschiedenen Ebenen Möglichkeiten der Mithilfe: Persönlich, Gemeinde, Bezirk, Gebietskirche, manchmal sogar landesweit.

4. Der Ansprechpartner

Wenn du einen Bereich gefunden hast, in dem du deine Tätigkeit gut einsetzen könntest, ist es meist ganz einfach, einen Ansprechpartner zu finden. Auch die Internetseiten der Gebietskirchen spielen hier eine große Rolle.

Für verschiedene Bereiche gibt es in unserer Kirche in den einzelnen Gebietskirchen zum Glück Ansprechpartner, die einem weiterhelfen. Aber auf so hoher Ebene braucht man meist noch gar nicht zu suchen.

Der eigene Gemeinde-Vorsteher oder Jugendleiter weiß meistens schon Rat. Falls du hier nicht fündig wirst, gibt es garantiert Hilfe unter Unterstützung bekommen.

5. Das Gespräch zum Glück

So, nur noch ein Schritt: Hast du einen Ansprechpartner gefunden, der dich bei der Mithilfe unterstützen kann, triff dich mit ihm. Am besten immer persönlich. Das ist einfach unkomplizierter und zeigt deinem Gegenüber, dass dir das Anliegen wirklich wichtig ist. Wenn du ein paar Freunde hast, die mit dir den gleichen Weg gehen wollen, .. geht zusammen hin.

Erkläre sachlich und freundlich, was und warum du etwas vorhast. Dann steht dir als aktivem Jugendlichen nichts mehr im Weg. Du kannst dein Talent ausleben und andere dadurch auch noch glücklich machen. Das funktioniert wirklich! Denn wenn du Begeisterung für das, was du tust, ausstrahlst, bekommst du Freude zurück.

Worauf wartest du? Du hast viel zu gewinnen!
Normalerweise findest du die passenden Leute, mit denen man sich organisieren kann, in deinem Bezirk. Macht auch am meisten Sinn, weil man dann an gemeinsamen Projekten arbeiten kann.

Um aber einfach mal zu schnuppern oder sich Tipps abzugucken kannst du natürlich erstmal Gleichgesinnte ansprechen. Z.B. bei nacworld.


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